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life is music - play it louder
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August 12 Pasta? Niente. Geehrte Broiler, auserwählte unter euch wissen, dass es mit dem musikalischen Talent bei mir nicht sehr weit her ist. Aber dafür kann ich socialisen bis zum Umfallen, und deshalb habe ich am Sonntag der Bürgerkapelle Bruneck beim jährlichen Musikfest spontan unter die Arme bzw. unter die Teller gegriffen. Hinter der Theke strömten die Aufträge aus dem Orderman, ich stürzte mich drauf und durch die Gegend, um Bier, halbe Hühnchen, Pommes, Schnitzel, Marillenknödel und Strauben aufs Tablett zu kriegen. Letzteren präsentiere ich auf dem Foto gerade Mutti und Martin, die natürlich auch ihren Weg in das fetzige Getümmel fanden. And the beat goes on. August 07 Somebody loves me in CroatiaFür die trinkfesten unter euch: Gestern haben Mutti und ich unseren neuen Lieblingsdrink entdeckt: Mojito mit Gurke. Klingt nach kranker Kreation, entpuppte sich aber tatsächlich als NOCH leckerer als der normale Mojito. Eigentlich war das fast ein ganzes Abendessen: Mit Gurkenscheiben, Minze, Basilikum und Rum der Salat, dazu gebratene Kartoffeln in der gechipsten Darreichungsform. Necker! Tolle Anekdote des Tages: Eine Horde kroatischer Pfadfinder jeden Alters und mit allen erdenklichen Kostümen herausschraffiert, bevölkerte heute das ganz überraschte Bruneck. Einer von ihnen ließ sich mit Turban und Decken vor unserem Geschäft nieder. Erst hielt ich ihn für einen Bettler, aber weil er immer so grinste und das Handy rausholte, verwarf ich das Vorurteil. Ich satzte zu meiner Kollegin und verkündete: "Wir haben da draußen einen Beduinen!!" "Einen was?" "Einen Beduinen! Einen Typen mit Turban!" "Achsoo - i hon gimoant des war a Viehch!" Übersetzt: Sie dachte, Beduinen wären eine seltene Tierart. Der besagte Turbanfritze bekam bald Gesellschaft und ich wurde in ihr "Spiel" integriert. Ein anderer musste einen BH über sein TShirt ziehen und ich ihn für ein Foto begrapschen. Ich: "What are you doing this for?" Fotograf: "For a game." Ich: "Let me see the pic - Okay, you're gonna win." Und unter "We love yooooouuuu"-Schreien drückten sie sich aus dem Laden. This is the life. August 05 Mal kurz Geschichten Guten Mittag, verehrte Leserschaft! Ich genieße gerade meine Mittagspause irgendwann in der dritten Arbeitswoche. Die Herbstsachen haben mittlerweile fast alle Kleider und Bermudas, alle rückenfreien Tops und Rottöne verdrängt. Aber wenn man bei 34 Grad in der Sonne liegt, kommt kein Gedanke an Strickschals und anthrazitfarbene Wendecapes... Die besten Stories bestehen zur Zeit noch aus einem wohl 20jährigen Sonnenbrillenitaliener, der vor seiner ganzen Homiehorde nach einem Shirt in XS fragt. Als Geschenk. Für seine mamma. Oder einer 45 Jahre alten Dame, deren Handy läutet und mich zehn Jahre in die Vergangenheit katapultiert - mithilfe des Klingeltons Du kannst es tuuuun - oh, Sailor Mooooon! Oder einem erwachsenen Ehepaar, bei dem der Mann gleich mit der offenen Vodkaflasche in der Hand auf seine hosenprobierende Lady wartet. So sieht es aus, morgens halb zehn bei SISLEY. Und bei euch so? Für alle willkommenen Neuankömmlinge auf meinem Blog: Wir haben ein Gästebuch, gleich da oben drüber. Würde mich echt freuen, ..na, ihr wisst schon. Hier noch mein aktuelles Lieblingslied, bei "Men In Trees" entdeckt: Nicht weinen, es ist nur Musik. Raspberryloise July 24 Ein Haus voller Berge Soo... da bin ich also... wieder zu Hause in der Bergheimat, sozusagen. Und weil ich keine Zeit verliere, hieß es heute morgen Haare glätten, Flasche Wasser ins Fahrradkörbchen schmettern und mit unverhofft wenig Luft in den Reifen, dafür bester Laune im Kopf, pünktlich viertel vor 9 in der City erscheinen. Dritter erster Arbeitstag bei SISLEY, that is. Nach Sommerarbeitsmärchen im vorigen Jahr und Adventswochenendhilfe danach freute ich mich ehrlich auf's Comeback, und ich wurde nicht enttäuscht: Da war bergeweise Stoff, der sich darauf freute, von meinen netten Kolleginnen oder mir zusammengelegt, ordentlich verräumt und Sekunden später von anderen aus dem Regal gezerrt zu werden. Nein, ehrlich, es macht Spaß. Nadine (Jewel-look-a-like) und ich zogen vor versammeltem pubertären italienischem Publikum im Schaufenster - unserer persönlichen Showbühne - Plastikmänner aus und an und schafften es vor Lachen nicht, ihm die Arme und Beine an den richtigen Stellen reinzudrehen. Von den Schuhen ganz zu schweigen, die stehen jetzt neben den Füßen. Ja, wir sind Vollprofis. Denn wir sprechen auch Italienisch und Englisch, am besten Synchron, zaubern Größen und Farben herbei und plaudern mit älteren, italienischen Herren, die dann tatsächlich die karierten kurzen Hosen kaufen, von denen sie Minuten vorher noch meinten, in ihrem Alter stünden diese nur Amerikanern auf Yachten. Oder beim Golf. Gestreifte Grüße, minus 70%, euer Mädel hinter der Kassa
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